Zart schmelzendes Kürbis-Risotto trifft auf Kokosmilch, sättigende Kichererbsen und duftenden Salbei. Vegan, cremig und voller Geschmack – ein Rezept, das man sofort nachkochen möchte.

Neben Kürbis-Suppe gehört für mich Risotto zu den besten Speisen, die man mit Kürbis zubereiten kann. Vielleicht liegt es daran, dass mich andere Risottos bislang nicht so richtig begeistern konnten und ich erst wenn die Kürbis-Saison beginnt überhaupt mal wieder auf die Idee komme, ein Risotto zu kochen?! Wie sieht das bei dir aus – welches ist dein Top-Kürbis-Gericht?
Ich liebe die Kombination von Kürbis und Kokosmilch, daher kommen die beiden Zutaten in diesem Rezept zusammen zum Einsatz – mit Salbei bekommt das Gericht die perfekte Herbst-Winter-Note. Außerdem gebe ich Kichererbsen hinzu, denn die gehen meiner Ansicht nach immer und sorgen für zusätzliche Proteinpower.
Zutaten für das Kürbis-Kokos-Risotto
Neben folgenden Hauptzutaten
- Risotto-Reis
- Hokkaido-Kürbis
- Kichererbsen (vorgekocht)
- Kokosmilch
benötigst du nur noch ein paar Aromatika
- Tomatenmark
- Salbei
- Zwiebel
- Knoblauch
- Gewürze
- und Öl zum Anbraten.
Optional sind Toppings, die du zum Abschluss aufs Gericht gibst. Ich nutze gerne Kürbiskerne für etwas Crunch, zusätzlichen Salbei und Chiliöl für einen leichten Schärfekick.
Die kannst du natürlich auch weglassen oder beliebig austauschen zum Beispiel durch gehackte Petersilie, Hanfsamen und Chiliflocken.
Zubereitung des veganen One-Pot-Gerichts
Die Zubereitung des Risottos ist simpel. Die einzigen Schwierigkeiten – zumindest für mich – sind das Schneiden des Hokkaido-Kürbisses, weil es einfach immer so anstrengend ist, und die Geduld, die man beim selbst Risotto braucht. Die Gesamtgarzeit beträgt ca. 30 Minuten und da gelegentliches Umrühren und Aufgießen erforderlich sind, kann man sich während dessen leider nicht komplett zurücklehnen.
Die typische Cremigkeit entsteht durch die Stärke im Kurzkornreis, die sich beim langsamen Rühren löst. Genau deshalb ist echtes Risotto auch ohne Käse oder Butter unglaublich sämig.
- Zwiebel und Knoblauch anschwitzen
- Risotto-Reis hinzugeben, nach und nach Wasser aufgießen
- Kürbis hinzugeben
- Kokosmilch hinzugeben
- Abschmecken

Rezept für veganes Kürbis-Risotto
Veganes Kürbis-Risotto mit Kichererbsen
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 3 Zehen Knoblauch
- 1 EL Olivenöl
- 10 Blätter Salbei
- 180 g Risotto-Reis oder anderer Kurzkorn-Reis
- 2 EL Tomatenmark
- 500 g Hokkaido-Kürbis
- 250 g Kichererbsen vorgekocht/ 1 Dose
- 200 ml Kokosmilch
- 500 ml Gemüsebrühe
Gewürze
- 1 TL Salz je nach persönlicher Präferenz auch mehr
- 1/2 TL Pfeffer
- 1/2 TL Kurkuma
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1/2 TL Oregano
- 1/2 TL Cayennepfeffer
- 2 EL Hefeflocken
Toppings, optional
- 2 EL Kürbiskerne
- 2 TL Crispy-Chiliöl
- etwas Salbei
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Salbei in dünne Streifen schneiden, Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel darin für einige Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch, Salbei und Reis hinzufügen und für einige Minuten unter rühren andünsten.
- Tomatenmark einrühren und über die Garzeit von ca. 25 Minuten nach und nach Gemüsebrühe aufgießen, immer wieder rühren.
- Nach 10 Minuten der Garzeit den gewürfelten Kürbis sowie die abgegossenen Kichererbsen hinzugeben.
- Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprikapulver, Oregano, Cayennepeffer und Hefeflocken würzen und die Kokosmilch einrühren. Herd abstellen und 5 Minuten Quellen lassen, abschmecken und mit Kürbiskernen, Salbei und Chiliöl servieren.
Nährwerte

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Musikempfehlung: REZN – Optic Echo
Weil ich Musik genauso gerne mag wie Essen und man da auch so viel Neues entdecken kann, gibt es zu jedem Rezept eine Musikempfehlung oben drauf. Die Playlist zu allen empfohlenen Songs findest du auf Spotify.
Zum Rezept für die kalte Jahreszeit passen die Songs der US-Amerikanischen Stoner-/Psychedelic-Rock/Metal-Band REZN einfach perfekt! Die vier haben mich live völlig vom Hocker gehauen, denn sie haben auf der Bühne eine krasse Power und es macht einfach richtig Spaß ihnen zuzuhören und zuzuschauen.
Die Band aus Chicago hat 2017 ihre erste Platte veröffentlicht. Ich hab sie 2024 für mich entdeckt, als ich sie als Vorband von Russian Circles gesehen habe.
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