Kürbis-Grünkohl-Curry | vegan

veganes Grünkohl Kürbis Curry

Kürbis-Grünkohl-Curry | vegan

mit roten Linsen, frischem Koriander und gerösteten Mandeln

veganes Grünkohl Kürbis Curry

 

Die vegane Küche ist keineswegs nur mit dem Weglassen bestimmter Zutaten oder Bestandteile eines Gerichts verbunden. Gerade in der asiatischen Küche sind viele Gerichte von Haus aus und schon immer vegan. Das ist toll, denn man braucht keine Ersatzprodukte und auch Nicht-Veganern fehlt bei solchen Gerichten nichts!

Für dieses Curry habe ich mich entschieden herbstlichen Kürbis mit der Vitaminbombe Grünkohl zu kombinieren. Grünkohl ist ja momentan sehr beliebt und wird als Superfood gehandelt. Er enthält zahlreiche Vitamine (u.a Vitamin A, C und K), Mineralien, Ballaststoffe, Proteine und Antioxidantien.

 

Das Kürbis-Grünkohl-Curry ist

knackig

cremig

gesund

vitaminreich

proteinreich

geschmacksintensiv

vegan und sojafrei

 

Vielen von euch erschrecken nun vielleicht, wenn sie die Garzeit lesen, denn Nr. 1: Das dauert ja super lang – und Nr. 2: Gehen dabei nicht alle Vitamine verloren?

Zu Nr. 1 kann ich nur sagen, ja, leider dauert die Zubereitung dieses Rezepts etwas länger. Das ist dem Grünkohl geschuldet. Alle Kohlarten haben eine relativ lange Garzeit, um bekömmlich zu werden, und besonders eben Grünkohl. Aber es lohnt sich! Außerdem müsst ihr, während der Grünkohl erst einmal alleine vor sich hin köchelt, nicht die ganze Zeit daneben stehen.

Was Nr. 2 angeht, ist es so, dass natürlich einige Vitamine bzw. ein Anteil durch das Garen verloren gehen. Allerdings wandern sie zum Teil in die Kochflüssigkeit und das essen wir ja im Fall des Curry mit. Manche Vitamine kann der Körper wiederum sogar besser aufnehmen, wenn das Gemüse gegart ist. So z.B. Vitamin A, das in starren Pflanzenzellen steckt und beim Kochen herausgelöst wird.

Lasst euch also nicht abschrecken und probiert es aus. Ich habe mich lange Zeit nicht an Grünkohl gewagt, aber bin nun hellauf begeistert von dieser Vitaminbombe, die auch noch in heimischen Gefilden wächst und im Winter Saison hat, wohl einiges Grünzeug von weit her eingeflogen werden muss.

 


 

Zutaten für das Kürbis-Grünkohl-Curry | vegan

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g)
  • 3 Karotten
  • 500 g TK-Grünkohl (aufgetaut)
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g rote Linsen
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 150 ml Wasser
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 150 g Mandeln
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • 2 EL grüne Curry-Paste
  • Saft von 2 Zitronen
  • 3 El Sojasoße
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Kreuzkümmel

 

Beilage

  • 1,5 große Tassen Reis
  • 2,25 Tassen Wasser
  • 1 TL Salz

 

Zubereitung

  1. Den aufgetauten Grünkohl bei niedriger Hitze in einem Topf mit ca. 100 ml Wasser und 2 EL Olivenöl 90 min garen. Gelegentlich rühren und sicherstellen, dass nichts anbrennt.
  2. In der zwischenzeit die Kartotten und Zweibeln schälen und würfeln. In einem weiteren Topf etwas Öl erhitzen und die Currypaste anbraten. Nach ca. 2 min die geschnittenen Zwiebeln und Kartotten dazu geben und ebenfalls andünsten.
  3. Wascht nun die roten Linsen in einem Sieb mit heißem Wasser bis es nicht mehr schäumt und gebt diese zu den anderen Zutaten in den Topf. Den Knoblauch schälen und dazu pressen. Das Ganze für 5 min dünsten und anchließend mit der Dose Tomaten ablöschen.
  4. Den Kürbis halbieren, von den Kernen befreien und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Sobald ihr den Kürbis fertig geschnitten habt, gebt ihn und den Grünkohl in den Topf zu den Zwiebeln, Karotten und roten Linsen und gießt die Dose Kokosmilch sowie 50 ml Wasser auf.
  5. Das Curry sollte nun 30 min köcheln. Rührt während dieser Zeit ab und an um, um sicher zu gehen, dass nichts anbrennt.
  6. Hackt nun die Mandeln grob mit einem Messer und röstet sie für 2-3 min in der Pfanne ohne Öl an. Wascht und zupft den Koriander.
  7. In den letzten 20 min, während das Curry kocht, könnt ihr den Reis als Beilage wie gewohnt in einem Topf zubereiten: 1,5 Tassen Reis auf die 1,5-fache Menge Salz-Wasser. Lasst den Reis und das Wasser aufkochen und schaltet dann auf die kleinste Stufe zurück. Nun müsst ihr eigentlich nicht umrühren, sondern nur 15-20min warten, bis das gesamte Wasser verschwunden ist.
  8. Schmeckt das Curry mit Zitronensaft, Sojasoße, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer ab.
  9. Wenn die roten Linsen schön aufgequollen und verkocht sind, der Kürbis und die Kartotten weich sind, aber noch etwas Biss haben, ist das vegane Curry fertig. Serviert es mit Reis und gebt oben drauf die gerösteten Mandeln sowie einige Blättcher Koriander (auf dem Foto nicht zu sehen).

 

Ich hoffe, euch schmeckt dieses leckere vegane Curry genauso gut wie mir!

Es lässt sich wunderbar vorbereiten oder wieder aufwärmen, also ruhig eine große Portion machen 😉

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