Veganes Spargel-Risotto

Veganes Risotto mit grünem Spargel, Zucchini und veganem Parmesan.

veganes Spargel-Risotto

 

Erst als ich mich für diesen Eintrag mit traditionellen Risotto-Rezepten befasst habe, ist mir klar geworden, dass Risotto gar nicht das ist, wofür ich es immer gehalten habe. Zumindest im Original nicht. Für mich war Risotto immer Reis mit Scheiß (= Gemüse) in einem Topf gegart, also ein One Pot Gericht. Stellt sich heraus, so machen das die Italiener gar nicht. Der Reis kommt zwar zu den Zwiebeln in den Topf, aber wenn noch anderes Gemüse für das Rezept vorgesehen ist, wird das wohl separat zubereitet und zum Schluss zum Reis gegeben.

Naja, nicht so bei mir. Bei mir landet gleich alles in einem Topf, denn das hat für mich bisher immer funktioniert und das fand ich auch das Praktische an Risotto: Nur ein Topf benötigt, nur ein Topf wird schmutzig.

Das also als Vorwarnung: Hier gibt es vermutlich keine traditionelle Rezeptur – bzw. die gibt es sowieso nicht, da wir ja vegan kochen – dafür aber ein Minimum an Geschirraufwendung, der Graus vor dem Abspülen sollte sich also in Grenzen halten.

Interessieren würde mich aber schon, wie du dein Risotto zubereitest. Spricht irgendetwas dagegen, das in einem Topf zu machen, so lange die Garzeiten zusammenpassen?

 

veganes Spargel Risotto mit Zucchini und veganem Parmesam

 

Veganen Parmesan zubereiten

Die Illusion von Parmesan – zumindest dem eigentlich nicht so geilen, schon fertig gerieben zu kaufenden – kann man ziemlich easy auch vegan erschaffen. Dafür werden einfach Cashewkerne mit Hefeflocken und eventuell einem Hauch Knoblauchpulver mit der Küchenmaschine gemahlen. Das Ergebnis genau die Konsistenz des besagten schon geriebenen Parmesan aus dem Supermarkt und der Geschmack kommt auch sehr nah ran. Der vegane Parmesan eignet sich wie das Original super für Pasta, aber auch in Risotto darf er für mich nicht fehlen und er rundet auch das Spargel-Risotto wunderbar ab.

 

Rezept für Spargel-Risotto

Spargel Risotto

Veganes Risotto mit grünem Spargel, Zucchini und veganem Parmesan.
Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Gesamtzeit35 Min.
Gericht: Hauptgericht
Kategorie: vegan
Portionen: 4

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 60 g Pflanzenmargarine
  • 250 g Risotto-Reis
  • 100 ml veganer Weißwein alternative: Gemüsebrühe
  • 100 ml Pflanzenmilch oder pflanzliche Sahne
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 g grüner Spargel
  • 1 Zucchini
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Muskatnuss gemahlen
  • Zitronenschale

Veganer Parmesan

Topping

  • Pinienkerne
  • Schnittlauch frisch

Zubereitung

  • Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in etwas Pflanzenmargarine glasig dünsten. Den Reis dazugeben und für ca. 3 Minuten mit anschwitzen.
  • Mit dem Wein ablöschen und reduzieren lassen. Anschließend so viel Brühe angießen, dass der Reis gerade bedeckt ist und auf niedriger Stufe köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Nach und nach Brühe aufgießen.
  • Nach ca. 10 min Garzeit Spargel und Zucchini dazu geben. Dafür den Spargel von ggf. trockenen Enden entfernen und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Zucchini längs halbieren und in Streifen schneiden. Bei geschlossenem Deckel für weitere 10-15 Minuten garen. Dabei immer wieder umrühren. Reis und Gemüse sollen durch sein, aber noch Biss haben.
  • In der Zwischenzeit veganen Parmesan herstellen. Dafür die Cashews zusammen mit den Hefeflocken mit der Küchenmaschine mahlen.
  • Wenn Reis und Gemüse gar sind, Pflanzenmilch (für die extra Cremigkeit), Gewürze, Zitronenschale und veganen Parmesan unterrühren.
  • Mit Nüssen/Kernen, frischen Kräutern sowie etwas veganem Parmesan servieren.

Produktempfehlungen

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Musikempfehlung: Porcupine Tree – Deadwing

Weil ich Musik genauso gerne mag wie Essen und man da auch so viel Neues entdecken kann, gibt es zu jedem Rezept eine Musikempfehlung oben drauf. Die Playlist zu allen empfohlenen Songs findest du auf Spotify.

Für die musikalische Begleitung sorgt heute die progressive Rock Band Porcupine Tree mit dem titelgebenden Song aus dem 2005er Album „Deadwing“. Hinter der Band, die sich leider bereits aufgelöst hat, steht das Mastermind Steven Wilson, der als Produzent und Songwriter u.a. schon für King Crimson, The Cure oder Opeth tätig war. Nach der Auflösung von Porcupine Tree hat er zahlreiche Solo-Platten heraus gebracht.

Porcupine Tree – Deadwing

 

veganes Spargel-Risotto mit Zucchini und veganem Parmesan

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