Vegane Käsespätzle

Vegane Käsespätzle einfach selbst gemacht

Vegane Käsespätzle

Spätzle ohne Ei selber machen

Heute gibt es ein richtig einfaches Spätzle-Rezept aus 5 einfachen Zutaten, die jeder Zuhause hat. Gib noch 5 Minuten und wenige Zutaten oben drauf und das Ergebnis sind vegane Käsespätzle. Yummy!

 

Klick hier, um direkt zum Rezept zu springen.

Vegane Käsespätzle einfach selbst gemacht

 

Leute… wenn ich gewusst hätte, wie einfach Spätzle selbst gemacht sind, wäre mein Leben anders verlaufen! Okay, das ist etwas übertrieben, aber ich bin eben ein begeisterungsfähiger Mensch und die irre einfache und günstige Zubereitung von veganen Spätzle begeistert mich eben.

Es geht sowohl schnell, als auch mit Zutaten, die du sicherlich standardmäßig in deiner Küche stehen hast. Seit ich vor wenigen Monaten die hauseigene Spätzle-Herstellung für mich entdeckt habe, gibt es die immer wieder.

 

Zutaten für die veganen Käsespätzle ohne Ei

Für den veganen Spätzle-Teig benötigst du tatsächlich nur extrem wenige Zutaten:

  • Mehl
  • Hartweizengrieß
  • Salz
  • Öl
  • Wasser

Für eine einladend-gelbliche Farbe kann noch eine Messerspitze Kurkuma dazu, die man bei dieser geringen Dosierung nicht schmecken kann. Wenn du kein Kurkuma zuhause hast, kannst du darauf aber auch verzichten.

Die Mengenangaben unten im Rezept ergeben ca. 600 g Spätzle, gewogen nach dem Abtropfen. Im Supermarkt werden frische Spätzle meist in 500 g-Packungen verkauft, allerdings sind diese trockener als die selbstgemachten, wenn sie gerade aus dem Wasser kommen. Insofern ist die Menge, die dieses Rezept ergibt in etwa vergleichbar mit einer 500 g-Portion gekaufter Spätzle.

Damit die Spätzle zu Käsespätzle werden braucht es noch veganen Käse. Ich verwende dafür fertigen aus dem Kühlregal, z.B. veganen Wilmersburger Pizzaschmelz*. Außerdem brate ich Zwiebeln und Räuchertofu an, gebe noch Petersilie, Muskatnuss, Salz und Pfeffer dazu und mehr braucht es für mich auch nicht.

 

Zubereitung der Spätzle

Die oben genannten Zutaten werden verrührt, sodass eine Art dickflüssiger Pfannkuchen-Teig entsteht. Anschließend benötigst du ein Utensil für die Weiterverarbeitung: Entweder eine Spätzle-Reibe* oder eine Spätzle-Presse.* Abhängig davon wird das Ergebnis eher klein und knopfig (Knöpfle-Spätzle) mit der Reibe oder länglich mit der Spätzle-Presse. Wobei zusätzlich die Teig-Konsistenz eine Auswirkung auf die letztendliche Spätzle-Form hat. Du kannst also auch damit etwas experimentieren.

Ich finde eine Spätzle-Reibe super, weil sowohl Handhabung als auch Reinigung leicht gehen und das flache Brettchen kaum Stauraum in meiner Schublade wegnimmt.

 

vegane Käsespätzle mit Räuchertofu und Zwiebeln

 

Reibekäse vs. Käsesoße

Immer wieder laufen mir “Käsespätzle” über den Weg, die mit Käsesoße zubereitet werden. Ich bin nicht ganz sicher, ob das nur vegane Rezepte betrifft, bei denen die Rezept-Autoren auf gekaufte Käsealternative verzichten möchten oder ob das auch in nicht veganen Rezepten zu finden ist. Ich bin jedenfalls nicht unbedingt ein Fan davon. Ich mag meine veganen Käsespätzle mit einem leicht schmelzenden veganen Käse. Das funktioniert beispielsweise sehr gut mit dem veganen Wilmersburger Pizzaschmelz*.


 

Veganes Käsespätzle-Rezept

Vegane Käsespätzle

Herrlich einfaches Spätzle-Rezept ohne Ei mit nur 5 Zutaten, die jeder Zuhause hat. Hinzu kommen veganer Reibekäse, Zwiebeln, Räuchertofu und die entsprechenden Gewürze. Fertig ist dein leckeres Dinner innerhalb von knapp 20 Minuten - Ergbit ca. 600 g Spätzle
Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Gesamtzeit20 Min.
Gericht: Hauptgericht
Kategorie: vegan
Portionen: 2 Portionen

Zutaten

  • 220 g Mehl
  • 4 EL Hartweizengrieß
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • 250 ml Sprudel-Wasser oder Leitungswasser + 1 EL Apfelessig
  • 1 Messerspitze Kurkuma für die Farbe, optional
  • 75 g veganer Reibekäse oder mehr
  • 75 g Räuchertofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Öl zum Anbraten
  • 10 g Margarine optional
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Prise Muskat
  • 2 EL Petersilie gehackt

Zubereitung

  • Mehl, Hartweizengrieß, Salz, Öl und Wasser in einer Schlüssel mit einem Schneebesen verrühren und so einen zähflüssigen Teil herstellen. Optional kann für die Farbe eine Messerspitze Kurkuma dazu gegeben werden.
  • Reichlich Salz-Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Spätzle ins Wasser mit Hilfe einer Spätzle-Presse oder -Reibe in Form ins Wasser gleiten lassen. Prüfen, dass sie nicht Topfboden festkleben und ggf. mit einem Kochlöffel sanft lösen.
  • Für 2-3 Minuten köcheln lassen.
  • Mit einer Schaumkelle abschöpfen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Je nach Größe des Topf den Spätzle-Teig in zwei oder drei Portionen teilen und nacheinander kochen.
  • Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Tofu würfeln.
  • Ca. 1 EL in einer Pfanne erhitzen. Tofu und Zwiebeln für ca. 5 Minuten anbraten, Margarine hinzugeben, Spätzle kurz darin schwenken, veganen Reibekäse, Gewürze und Petersilie unterrühren und servieren.

Aufbewahrung der Spätzle: Einfrieren

Du kannst deine Spätzle übrigens auch einfrieren, also wenn entweder etwas übrig bleibt oder du nicht jedes Mal frische Spätzle zubereiten willst, dann mach einfach eine größere Portion. Damit du allerdings im Gefrierfach nicht einen einzigen, großen Kloß produzierst, lass die Spätzle auf jeden Fall zunächst gut trocknen.

Frisch zubereitet aus dem Wasser geschöpft sind sie natürlich nass und kleben daher schnell zusammen. Gib sie zunächst zum Abtropfen in ein Sieb und lass sie anschließend für einige Stunden oder über Nacht auf einem großen Teller oder einem Blech ausgebreitet trocknen. Dann können sie in einer Box oder in einem Gefrierbeutel in das Kühlfach.

 

Alternative Zubereitung

Wenn es nicht gerade “Käse” zu meinen Spätzle gibt, dann bereite ich sie meist mit Sauerkraut zu. Das Spätzle-Grundrezept bleibt dabei das gleiche. Ebenso brate ich Räuchertofu und Zwiebel an. Anschließend kommen etwa 200 g vorgegartes Sauerkraut, etwas Margarine, Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel und Schnittlauch hinzu. Sobald alles heiß und gut durchgemischt ist, kann auch schon serviert werden.

 

Musikempfehlung: Alice in Chains – Got me Wrong

Mit dem Einstieg in den Herbst fühle ich mich auch wieder wohler, melancholische oder härtere Töne zu empfehlen. Mit Alice in Chains und Got Me Wrong geht es dabei weniger in die harte, als vielmehr in die verletzliche und melancholische Richtung.

Dieser Song ist einer meiner Lieblingslieder von Alice in Chains, hier in der fantastischen MTV Unplugged-Version. In diesem Song kommen die so unterschiedlichen Stimmen von Layne und Jerry einfach zu gut zur Geltung. Laynes Stimme ganz rau und kratzig und doch so kraftvoll transportiert seinen Schmerz und Verletzlichkeit so gut und vermag es, dem Zuhörer seine schlechte körperliche und geistige Verfassung, zu verbildlichen selbst wenn du das Video nicht vor Augen hast. Der Kontrast dazu Jerry warme und klare Stimme. Unbedingt reinhören!

Alice in Chains – Got me Wrong

 

einfach zubereitete vegane Käsespätzle

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