veganer Linsen-Nuss-Braten ohne Soja

Linsen-Nuss-Braten

Linsen-Nuss-Braten (vegan)

ohne Soja

Linsen-Nuss-Braten

 

Es steht ein besonderer Anlass bevor und ihr wisst noch nicht, was es geben soll? Oder soll es am Sonntag mal wieder etwas Besonderes sein? Ich hätte da eine Vorschlag: Wie wäre es mit einem veganen Braten, der komplett ohne Ersatzprodukte wie Soja oder Seitan auskommt?

Dieser vegane Braten ist nicht nur extrem lecker, sondern schont auch noch den Geldbeutel. Insgesamt zahlt man für die Zutaten dieser Portion für mindestens acht Leute nur etwa 12 Euro. Da sage mal einer, vegan sei teuer 😉 Natürlich kommen dann noch eure Beilagen dazu, aber ich denke, das sollte immer noch im Rahmen sein.

 

Im Prinzip ist der Braten super einfach zubereitet!

Zutaten für das Brät zerkleinern und in eine Kastenform drücken, die Glasur anrühren und das Brät damit bestreichen, ab in den Ofen und fertig.

Für die Zubereitung braucht ihr auf jeden Fall eine sehr große Schüssel und eine etwa 15 x 10 x 30 große Kastenform. Eine Küchenmaschine bietet sich zusätzlich an, ist aber keineswegs Pflicht.

 

Dieser leckere vegane Festtagsbraten ist

crunchy 

soft

erdig

nahrhaft 

proteinreich

vegan und sojafrei

 

 

8 Portionen | 20 min + 60 min | super preiswert

 

Zutaten für den veganen Braten

Für das vegane Brät

  • 1 große Dose Linsen mit Suppengrün (800 g Füllmenge)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g Füllmenge)
  • 250 g Champignons
  • 200 g Baguette
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Haselnüsse
  • 4 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Röstzwiebeln
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 2 EL Mayoran
  • 2 EL Thymian
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 100 g Paniermehl
  • 2 EL Speisestärke

 

Zubereitung

  1. Die Linsen in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit das Baguette in ca. 1 cm groß Würfel schneiden, die Champignons und Zwiebeln fein würfeln, die Nüsse hacken.
  3. Linsen und Kichererbsen mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder in der Küchenmaschine verarbeiten und anschließend mit den Nüssen, Zwieben, Champignons und dem Baguette in eine große Schüssel geben.
  4. Den Knoblauch dazu pressen, Tomatenmark, Senf, Paniermehl und Gewürze dazu geben und mit den Händen gut vermischen bzw. durchkneten. Die angestrebte Konsistenz ist in etwa die gleiche wie bei Bratlingen. Das Ganze sollte also nicht zu nass sein und gut zusammenkleben. Bei Bedarf nochmals etwas Paniermehl dazu geben.
  5. Nun das Brät in eine große mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und richtig fest drücken.
  6. Nun kommt unser Braten bei 175 °C für 50 – 60 Minuten in den Ofen. Zwischendrin mal rein schauen und prüfen, ob er schon recht dunkel wird, dann mit Alufolie abdecken. Anschließend etwas abkühlen lassen und auf ein Brett stürzen.

Zum Braten empfehle ich vegane Bratensoße, er schmeckt aber auch super kalt auf Brot.

 

#nachgekocht

Die Basis des Rezepts stammt von Think Vegan. Think Vegan hat sehr tolle Hefte mit einer vielzahl an veganen Rezepten für alle Geschmäcker. Das Heft, in dem ihr den Linsenbraten findet, könnt ihr hier kostenlos herunterladen: Think Vegan – Kochheft 3

 

 

5 Comments

  1. Maria Münster sagt:

    Sehr leckerer Braten! Für mich sind allerdings 2 EL Salz etwas zuviel, das nächste Mal nehm ich nur einen 😉

    • Mangold & Muskat sagt:

      Danke für das Feedback. Vielleicht sollte ich das ein bisschen nach unten korrigieren. Bin jemand, der gerne viel Salz mag. Am Ende ist es doch leicher, nochmal nach zu salzen, als es wieder zu neutralisieren.
      Ich hoffe, es war dadurch nicht komplett versalzen!

  2. Irmel Stephan sagt:

    Hallo, diesen Linsenbraten soll es bei uns zu Weihnachten geben. Wegen einer Gluten Allergie muß ich das Baguett austauschen. Was kann ich statt dessen nehmen?
    Herzlichen Gruß
    Irmel

    • Anne sagt:

      Hallo Irmel,
      freut mich, dass du den Braten zu Weihnachten kochen wirst! Ich hoffe, er schmeckt euch ganz wunderbar!

      Das Baguette dient in dem Braten vor allem als “Schwamm”, der etwas von der Flüssigkeit aufnimmt und sorgt außerdem für eine zwar stabile, aber etwas softere Konsistenz. Ich habe ihn leider selbst noch nie glutenfrei gemacht, würde das Baguette aber am ehesten durch Soja-Granulat ersetzen. Denn das hat, wenn es man aufgeweicht ist, eine ähnliche Konsistenz wie das aufgeweichte Baguette. Du wirst das Soja aber vor der Verarbeitung einweichen und dann wieder gut ausdrücken müssen. Das Gewicht würde ich aber nich 1:1 ersetzen. Da es dann trotzdem feuchter ist, als trockenes Baguette könntest du noch Reis- oder Sojaflocken (statt Haferflocken, weil nicht glutenfrei) hinzu geben.
      Also ich würde das so probieren. Ca. 120 g Soja (nach einweichen und ausdrücken, also wahrscheinlich so 60/70 g Trockengewicht) + 80 g glutenfreie Flocken.

      Die Konsistenz sollte, wenn du alles gut durchgeknetet hast, ähnlich der von Bratlingen sein. Also eine saftige Masse, die zusammenkleben möchte.

      Sag mir unbedingt Bescheid, wie du den Braten genau gemacht hast. Ich würde die glutenfreie Variante sehr gerne ins Rezept ergänzen! Über Fotos freue ich mich natürlich auch immer (gerne auf Facebook oder Instagram). Dann bleibt nur, einen guten Appetit zu wünschen!
      Liebe Grüße, Anne

  3. Irmel Stephan sagt:

    Liebe Anne, ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich werde Deinen Rat befolgen u. Sojaschnetzel einweichen. Da nehm ich aber eher die mittleren Schnetzel? Ich glaube, im Naturkostladen habe ich glutenfreie Haferflocken gesehen.
    Jedenfalls bin ich auch sehr gespannt wie der Braten wird. In jedem Fall berichte ich. Foto wird schlecht gehen, Facebook,Instagram hab ich nicht.
    Freundlichen Gruß
    Irmel

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