Ein Woche Basenfasten

Basenfasten mit Mangold & Muskat

Basenfasten

eine Woche Entgiftungskur – meine Erfahrungen, Fooddiary

Inhalt des Artikels

  1. Was bedeutet Basenfasten
  2. Basenfasten zuhause oder unter professioneller Anleitung
  3. Basenfasten Anleitung – Was habe ich beachtet?
  4. Vorbereitung zum Basenfasten
  5. 6 Tage Wochenplan mit Rezeptideen
  6. Meine 6 Tage Fastenkur: Kochinspiration und Erfahrung
  7. Fazit
  8. Basische Rezepte

Gemüse - Basenfasten

Basenfasten – Hintergrund und Motivation

Wie kam ich eigentlich zum Thema Basenfasten, was ist das eigentlich und was kann man dann noch essen? Wie erging es mir während des Basenfastens und welches Fazit ziehe ich. All diese Fragen werde ich euch in diesem Erfahrungsbericht beantworten.

Alles, was ich hier im Artikel teile, habe ich mir selbst angelesen oder sind meine Erfahrungen, ich bin also alles andere als ein Experte auf diesem Gebiet. Wenn du selbst eine Woche des Basenfastens einlegen möchtest, bitte ich dich, dich weiterführend zu informieren und vor allem nicht die gleichen Erfahrungen zu erwarten, die ich gemacht habe. Jeder Mensch und jeder Körper ist anders. Warum ich meine Erfahrungen trotzdem teile: Ich glaube, Erfahrungsberichte sind gute Einstiege in Themen, gerade wenn diese als größere und vielleicht auch schwierigere Projekte erscheinen.

Vorab vielleicht noch dazu, warum ich das Experiments des Basenfastens gewagt habe: Ich hatte über mehrere Wochen relativ häufig, manchmal nach dem Essen, manchmal und nach längerer Pause nach dem Essen, starke Bauchschmerzen. Den Gang zum Arzt hatte ich mir überlegt, aber auf diverse Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten hatte ich keine Lust. Also habe ich entschieden, dass es doch nicht schadet, mal back to basics zu gehen und auf die tendenziell weniger gesunden Lebensmittel und Fertigprodukte zu verzichten und zu sehen, wie es mir dann geht.

Ich möchte dir mit diesem Beitrag in keinster Weise vorschreiben, was du zu tun hast, sondern über meine Recherche-Ergebnisse, mein Vorgehen und meine Erfahrungen berichten.

 

Was bedeutet Basenfasten?

Bestimmt hast du schon mal von basenbildenden Lebensmitteln gehört oder vom Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper. Basenüberschüssige Ernährung soll grundsätzlich gut für den Körper sein. Dass der Körpers übersäuert ist, kann sich beispielsweise in schlechter Haut oder einem schwachen Bindegewebe zeigen. Aber auch chronische Krankheiten wie Rheuma hängen wohl mit Übersäuerung zusammen. Damit ist das “Säure-Basen-Thema” durchaus eines, mit dem man sich der Gesundheit wegen mal befassen kann.

Saure Lebensmittel sind allerdings nicht solche, die sauer schmecken, wie beispielsweise Zitronen, sondern solche, die im Körper sauer reagieren. Als Laie kann man sich dementsprechend nicht einfach herleiten, welche Lebensmittel “schlecht” und welche gut sind. Grob kann man sich aber merken: Getreideprodukte, tierische Produkte, Industriezucker, Koffein und gesättigte Fette sind die Dinge, die man meiden möchte. Das sind sozusagen die Hauptübeltäter. Damit ist die Ernährung während der Basenkur vegan.

Aber auch einige Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten reagieren im Körper sauer. Sie sind zwar Teil einer ausgewogenen Ernährung und zählen zu den sog. „gesunden Säurebildnern“, weil sie viele gute Nährstoffe und Vitamine enthalten. In der Basenkur werden jedoch auch sie vermieden.

Auskunft geben diverse Listen in digitalen und nicht digitalen Ratgebern. Diese unterscheiden sich in Details, aber bieten eine gute Orientierung. Ich habe mich hauptsächlich an eine Liste von ZDG gehalten. 

Auch abseits der Entgiftungskur ist eine basenüberschüssige Ernährung sehr gesund. Wenn man das anstrebt, heißt das nicht, dass man auf die genannten saueren Lebensmittel gänzlich verzichten muss, sondern nur, dass diese in einem gesunden Verhältnis zu Basenbildnern stehen sollten, sprich die  basendbildenden Lebensmitteln machen den höheren Anteil aus. Eine basenüberschüssige Ernährungsweise ist nicht zwangsläufig vegan.

 

Obst - basische Rezepte


Basenfasten zuhause oder unter professioneller Anleitung?

Es gibt (Kur-)Einrichtungen, Ernährungsberater und Ärzte, die sich auf das Thema basische Ernährung/Basenfasten spezialisiert haben, unter deren Aufsicht und Anleitung man sich dem widmen kann. Dabei werden der eigene Gesundheitszustand, die Hintergründe und Bedürfnisse im Detail berücksichtigt und ein auf einen zugeschnittenes Programm erstellt. Außerdem hat man jemanden zur Anleitung und Beaufsichtigung an der Seite. 

Grundsätzlich kann man aber auch von zuhause basenfasten. Dafür muss man sich eben selbst erarbeiten, was zu beachten ist und entschieden, wie der Ernährungsplan genau aussieht.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er oder sie das Ganze umsetzt. Ich würde dir raten, höre auf deine Intuition und überschätze dich nicht. Sprich, wenn du dich unter professioneller Anleitung sicherer fühlst, sollst du den entsprechenden Weg gehen. Und wenn deine heutige Ernährung aus Kaffee am morgen, ein Fertigessen zu Mittag und ein paar Wienern mit Brötchen am Abend besteht, also meilenweit von einer basischen Ernährung entfernt ist (zu den relevanten Faktoren im nächsten Punkt mehr) und damit eine sehr große Umstellung bedeutet, dann mach das Ganze lieber nicht auf eigene Faust. Ebenso solltest du dich zumindest vorab ärztlich beraten lassen, wenn du eine Vorerkrankung hast.

Ich habe mich dem gewachsen gesehen und habe seitdem schon mehrfach ohne Betreuung für mich eine kurzfristige Basenkur durchgeführt. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein zugeschnittenes Programm auch mir einen Mehrwert bringen kann und wäre auch dem nicht abgeneigt.

 

Basenfasten Anleitung – Was habe ich beachtet?

Infografik zur basischen Ernährung

1. Nur basenbildende Lebensmittel konsumieren.
Während der Basenkur verzichtet man gänzlich auf säurebildende Lebensmittel, wie tierische Produkte, Getreide, Zucker und Koffein und steigt stattdessen vollständig auf Obst, Gemüse, Salat und Co. um.

Was Getränke angeht, so fallen Kaffee und zuckerhaltige Süßgetränke flach. Am förderlichsten sind Wasser und Kräutertees.

2. Wenig Salz verwenden.
Ich habe immer wieder gelesen, dass man während der Fastenzeit möglichst wenig Salz verwenden soll. Nachdem ohnehin bekannt ist, dass zu viel Salz nicht gesund ist und ich weiß, dass ich relativ viel Salz verwende, habe ich das Ganze etwas zurück geschraubt.

3. Viel trinken.
Dass genug Flüssigkeit, besonders Wasser, wichtig ist, sollte eigentlich völlig klar sein und sich mehr dazu zu ermahnen ist immer ein gutes Vorhaben. Weil ich auch darin noch nicht so gut bin, nehme ich mir speziell während des Basenfastens nochmal als Ziel.

4. Körperliche Ertüchtigung.
Auch zur Bewegung wird während des Basenfastens geraten, das regt den Stoffwechsel an und unterstützt den Körper damit beim Entgiften.

 

Vorbereitung zum Basenfasten

Zur Vorbereitung auf das Basenfasten, mache ich mich mit den Lebensmittellisten vertraut und schreibe mir grob zusammen, was ich essen möchte. Meine Einkäufe bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Obst und Salat.

Obwohl ich mich generell vegan ernähre, ist auch für mich persönlich die Basenwoche ein deutlicher Unterschied zur sonstigen Ernährung: Kein Kaffee, keine Getreideprodukte und keine verarbeiteten Lebensmittel sind die drei Punkte, die ich am stärksten merke. Der Kaffeeverzicht ist davon für mich noch das einfachste. Getreideprodukte mag ich schon wirklich sehr gerne und bereite sie häufig zu. In die Kategorie verarbeitet Produkte fallen u.a. Pflanzenmilch, Tofu, Margarine und Käsealternativen. Auch das sind Produkte, die ich gerne mag und insofern etwas vermisse.

Letztendlich führt das für mich aber dazu, dass der Einkauf für die Basenkur tendenziell günstiger ist, als mein regulärer Wocheneinkauf. Gerade für Leute, die sonst häufig zu Fertigprodukten greifen, dürfte das Basenfasten deutlich günstiger ausfallen.

Am Tag vor dem Basenfasten sind mein Frühstück und Mittagessen normale Mahlzeiten. Ich gönne mir da gerne nochmal ein Essen, dass während dem Basenfasten entfällt, wie beispielsweise Pfannkuchen. Am Nachmittag kommt dann das Glaubersatz zum Abführen zum Einsatz. Es ist weniger unangenehm als man meinen möchte und doch sehr wirksam (für mich in der Regel nach 2 h). Abends nach dem Glaubersalz habe ich meist keinen großen Hunger und esse dann nur eine Kleinigkeit wie Obst und Nüsse. 

 



 

6 Tage Wochenplan mit Rezeptideen

Auch die Lebensmittelauswahl in der Basenkur ermöglicht viele verschiedene Kreationen. Ich halte es aber gerne einfach mit Salaten und simplen Gerichten aus Gemüse.

Da ich mich normalerweise relativ kohlenhydratreich ernähre, habe ich während dem Basenfasten häufig Kartoffeln gegessen, um sicherzustellen, dass ich statt werde. Wenn Getreide wegfällt, bleiben nämlich nicht mehr viele Lebensmittel mit hohem Kohlenhydrat-Anteil übrig. Kartoffeln und auch Bananen waren demnach meine besten Freunde.

Wenn du das Basenfasten auch zum Abnehmen nutzen willst, dann reduziere die Mengen am besten ein wenig.

Als Snack habe ich auf frisches Obst, Trockenobst und Nüsse zurückgegriffen.

Die sechs Tage über bin ich dem Frühstück vom ersten Tag treu geblieben, da es mir sehr gut geschmeckt hat, einfach zuzubereiten ist und statt macht – Hier geht’s zum Rezept für das Basenfrühstück bzw. Erdmandel-Müsli.

 

basisches Frühstück mit Erdmandeln

 

Meine Basenfasten-Woche – Basic

Tag 1 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  Rosmarin-Kartoffeln mit Brokkoli
Abends  Bratkartoffeln mit gratiniertem Fenchel
Snack  Obst, Nüsse
     
Tag 2 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  großer, gemischter Salat
Abends  Rahm-Grünkohl mit Kartoffeln
Snack  Obst, Nüsse
     
Tag 3 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  großer, gemischter Salat
Abends  Bratkartoffeln mit Pilzen
Snack  Trockenobst, Snack-Gemüse
     
Tag 4 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  Bratkartoffeln mit Pilzen, dazu Apfel-Rote-Beete-Salat
Abends  Zucchininudeln mit Mandel-Sesam-Soße
Snack  Obst
     
Tag 5 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  großer Salat
Abends  Bratkartoffeln, Grünkohl und Kohlrabi
Snack  Nüsse
     
Tag 6 Frühstück  Erdmandel-Müsli (Basenfrühstück)
Mittagessen  Zucchininudeln mit Mandel-Sesam-Soße
Abends  Gemüsesuppe
Snack  Obst

 

Hier gibt’s meine Basenfasten-Woche in Gerichten als  Wochenplan Basenfasten zum Download.

 

Basenfasten Wochenplan

 

 

Meine 6 Tage Fastenkur: Kochinspiration und Erfahrung

Mein erster Tag startet mit viel Energie und Motivation und bereite mir zum ersten Mal das Erdmandel-Müsli zu. Zunächst war ich skeptisch, ob es mich statt macht und zum Mittagessen rettet. Das Fazit ist aber so positiv, dass es auch an den restlichen sechs Tagen mein Frühstück wird.

Mittags gibt es an einigen Tagen gemischten Salat z.B. mit Feldsalat, Rucola, Radieschen, Rosinen, Orange und meist einem Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen. Salat esse ich unter der Woche generell gerne, um in der Arbeit das Mittagstief zu umgehen, also habe ich mich damit sowieso wohl gefühlt.

An den restlichen Tagen esse ich mittags die Reste vom Vorabend, was in der Regel ein Gericht mit Kartoffeln ist. Die Kartoffeln bereite ich entweder als Salzkartoffeln zu. Normalerweise ist das bei mir mit viel Salz verbunden, womit ich mich während des Basenfasten zurück halte und statt Alsan wie sonst, gibt es Leinöl dazu. Die Alternative-Kartoffelzubereitung sind Bratkartoffeln. Dazu verschiedenes Gemüse mal Fenchel, mal Champignons, mal Grünkohl aus dem Kühlregal.

Ansonsten stehen auch Zucchini-Nudeln mit Mandel-Soße und Gemüsesuppe auf dem Menü. Zwischendrin gibt es als Snack Obst (Apfel, Birne, Banane) und Nüssen.

Ich stelle schnell fest, dass mich diese Mahlzeiten gut sattmachen (ich esse keine reduzierten Mengen) und mir gut schmecken, obwohl ich mich nicht ganz so sehr kreativ ausleben kann. Ein bisschen fehlt mir das Salz, das ich bewusst reduziere, aber das ist in Ordnung. Der morgendliche Kaffee fehlt nicht so sehr wie gedacht.

An Tag drei habe abends leichte Kopfschmerzen. Meine Vermutung ist, dass es mit einer geringen Aufnahme von Kohlenhydraten zusammenhängt. Da meine sonstige Ernährung sehr kohlenhydratreich ist und nun beim Basenfasten viele Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratanteil wegfallen, die ich sonst essen wie Nudeln, Reis, Quinoa & Co. Daher habe ich mir für den weiteren Verlauf vorgenommen, nicht an Bananen und Kartoffeln zu sparen.

Kopfschmerzen können übrigens auch ein Symptom des Koffeinentzugs sein. Je nachdem, wie viel Kaffee, Schwarz- oder Grüntee ihr täglich trinkt, soll eine langsame Reduktion der Menge vor Beginn des Basenfastens sinnvoll sein.

Nachdem ich ab Tag vier auch für Zwischendurch immer mal eine Banane eingeplant habe, bleiben die Kopfschmerzen für die restliche Zeit des Basenfasten fern und mir geht es sehr gut.

 

basisches Essen: Zoodles oder Zucchinimudeln mit Mandelsoße, Basenfasten

basisches Essen: Müsli mit Erdmandeln, Basenfasten
basisches Essen: Kartoffeln mit Kohlrabi und Grünkohl, Basenfasten
basisches Essen: großer Salat, während dem Basenfasten bzw. der Entgiftungskur gegessen
basisches Essen: Kartoffeln mit Pilzen und Apfel-Rote-Beete-Salat, Basenfasten

Mein Fazit zum Basenfasten

Basenfasten war für mich ein sehr positives Erlebnis, abgesehen von den einmaligen Kopfschmerzen. Vor allem freue ich mich, dass ich meine zuvor regelmäßigen Bauchschmerzen los geworden bin. Sowohl während dem Basenfasten als auch mehrere Woche daran, sind die Bauchschmerzen nicht zurück gekehrt.

Basische Gerichte zu kochen, fiel mir relativ leicht, da ich mich ohnehin vegan ernähre und dabei viel Obst, Gemüse und Salat zu mir nehme. Ich nasche selten und verwende nur selten Fertigprodukte. Am meisten gefehlt haben mir Getreide und Kaffee, wobei sich mich an den Morgen ohne Kaffee dann doch recht schnell gewöhnt habe.

Für den Geldbeutel wird Basenfasten für die meisten positiv sein. Bei mir hat es sich leicht positiv ausgewirkt, da auch ich sonst ein paar verarbeitete Lebensmittel wie Tofu und Käsealternative verwende.

Ich fand es insgesamt eine sehr positive Erfahrung, mal aus seinen Gewohnheiten auszubrechen, was beispielsweise die Verwendung von Salz, Fett und den Koffein-Konsum angeht und zu schauen, was passiert, wie es einem dabei geht.

Das Experiment Basenfasten hat mir wieder bewusst gemacht, wie viel doch möglich ist und dass einige Dinge nicht so schwer sind, wie sie scheinen mögen. Vor dem ersten Basenfasten dachte ich, ohne Nudeln, ohne Kaffee, wenig Salz… das wird sehr schwer. Aber so schwer war es gar nicht. Mich erinnert es ein bisschen an diese “ich kann nicht ohne”-Einstellung, die der veganen Ernährung gegenüber häufig laut gemacht wird, besonders das “ich kann nicht ohne Käse”. Das hatte ich selbst auch! Inzwischen ist der Punkt bei mir zwar lange überwunden, aber man hat dann doch so seine anderen Gewohnheiten, an denen man gerne festhält. Diese mal zu hinterfragen und vielleicht sogar aufzubrechen, kann ganz gut tun. So ging es mir zumindest.

Wir sind aber alle unterschiedliche Menschen und je nachdem, wo wir stehen und wie der einige Körper drauf ist, reagieren wir anders auf Veränderungen und uns fallen Dinge unterschiedlich schwer. Am Beispiel meiner Mutter, die normalerweise Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier isst, möchte ich kurz zeigen, wie die Erfahrung von einer Woche rein basischer Ernährung auch ausfallen kann. (Sie hat sich unabhängig von mir basisch ernährt).

Sie sagte mir, ihr ist es sehr schwer gefallen, eine Woche durchzuhalten.

  1. Fand sie das kochen sehr anstrengend. Sie hat ausschließlich nach Rezepten gekocht, da sie nichts aus ihrem sonstigen Koch-Fundus für das Basenfasten abwandeln konnte. Der Unterschied zu ihrer eigentlichen Ernährung ist einfach viel großer.
  2. Leider hat die Basenkost sie auch nicht richtig gesättigt. Sie hat mir aber bestätigt, dass sie deutlich weniger Bananen und Kartoffeln gegessen hat, als beispielsweise ich.

 

Hinterfrage also vor dem Experiment Basenfasten am besten nochmal, wo du stehst und wie viel du dir zutrauen willst. Überlege dir, an welchen Punkten es dir besonders schwer fallen könnte, durchzuhalten und wie du damit umgehen möchtest. Dann hoffe ich, dass deine Erfahrung eher meiner gleicht, als der meiner Mutter.

 

Weiterführende Literatur

Für das Hintergrund-Wissen kann ich das Buch Die pH-Formel* empfehlen, welches ich selbst schon vor einigen Jahren gelesen und nun nochmals heraus genommen habe.

Wenn du speziell nach basischen Rezepten suchst, schau dir mal das Buch Vegan & Basisch* an. Es beinhaltet 100 einfache und gesunde Rezepte.

 
Wie sieht es mit dir und dem Basenfasten aus?

Mich würde natürlich brennend interessieren, wie du zu basenbildenden Lebensmitteln stehst? Achtest du darauf, viele Basenbildner zu dir zu nehmen? Habst du schon mal eine Entgiftung bzw. Basenfasten durchgeführt?

Ich freue mich über Kommentare! Lass mich auch gerne wissen, wenn du weitere Fragen hast oder mehr über das Essen in der Wochen wissen möchtest und vielleicht an basischen Rezepten interessiert bist.

 

Basische Rezepte

9 Comments

  1. Alexa sagt:

    Hallo Anne vielen Dank für die leckeren Rezepte und die Motivation. Ich habe schon ein paar mal basengefastet. Ich finde es immer wieder interessant wie der Körper reagiert. Sozusagen entgiftet. Nehme auch Basenbäder. Nächste Woche ist es wieder so weit. 10 Tage will ich durchhalten. Esse aber sowieso sehr viel Gemüse und jeden morgen Erdmadelmüsli mit Obst.
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Koblenz
    Alexa

    • Anne sagt:

      Hallo Alexa,
      danke für deine Nachricht. Es freut mich, dass du meinem Beitrag etwas Inspiration entnehmen konntest. Viel Erfolg beim Durchhalten!
      Zum Thema Fasten gibt es übrigens anlässlich der Fastenzeit demnächst nochmal einen größeren Beitrag von mir. Nicht allein auf Basenfasten bezogen dann.
      Grüße aus München!

  2. Alexa sagt:

    Huhuu Anne,
    na dann bin ich ja mal gespannt auf die Fastenbeiträge.
    Geht mir bei meiner Ernährung ähnlich wie dir….könnte nie
    auf Pasta verzichten.
    Liebe München

    Gruß Alexa

  3. Carina sagt:

    Hallo, ich hätte eine frage. Muss man mit dem Glaubersalz den Darm vorm Basenfasten reinigen? Ich beginne Sonntag und hab ein bisschen schiss davor 😬 Lg Carina

    • Anne sagt:

      Hallo Carina,
      ja, das machst du davor, sodass dein Darm leer ist. Das ist nicht schlimm. Du solltest dich halt zuhause aufhalten, wo du die Toilette in der Nähe hast. LG, Anne

  4. Lisa sagt:

    Liebe Anne, ich bin gerade auf der Suche nach Inspiration für basische Rezepte auf deinen Blog gestoßen. Ich habe jetzt schon öfter basengefastet. Beim ersten Mal stand ich gefühlt nur in der Küche, mittlerweile bin ich deutlich pragmatischer (Kartoffeln!!). Ein toller Bericht und sicherlich sind auch 1-2 Rezepte für mich dabei. 😉 Grüße

    • Anne sagt:

      Hallo Lisa, danke für deine Nachricht. Freut mich, dass dir mein Bericht gefallen hat. Ich kann dir absolut zustimmen, manchmal fährt man mit Pragmatismus einfach besser und Kartoffeln sind ja auch wirklich lecker 😉
      Viele Grüße!

  5. Heidi sagt:

    Liebe Anne, auch ich widme mich seit genau 7 Tagen dem Thema Basenfasten und habe dazu auch das www. durchforstet. Dabei bin ich auf Essener Brot gestoßen, welches ein rein basisches Brot ist. Da ich ein sehr großer Brotfan bin, habe ich es natürlich sofort ausprobiert und kann sagen, das es sehr lecker ist. Man muss also nicht auf eine Scheibe Brot beim Basenfasten verzichten. Mir hat das sehr gefallen und ich werde noch die paar Tage bis Ostern weiter fasten. Ich kann bestätigen das das kochen wirklich nicht zu aufwendig ist. Habe auch etliche Suppen ausprobiert und sie waren alle sehr lecker. Eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Kombi von basischen und „ nicht basischen“ Lebensmittel finde ich für mich eine gute Möglichkeit der gesunden Ernährung. Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. LG Heidi

    • Anne sagt:

      Hallo Heidi, oh das mit dem Brot ist ein guter Tipp. Davon habe ich tatsächlich noch nicht gehört, aus gekeimten Saaten ist das, sagt Google. Interessant! Wird von mir definitiv mL weiter unter die Lupe genommen.
      Viel Spaß beim weiteren Basenfasten.
      Viele Grüße
      Anne

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